Sri Lanka, Travel-Expert-Reise Mai 2011

Negombo, Dambulla, Sigiriya, Kandy, Nuwara Eliya, Galle, Colombo

Travel-Expert-Reisebericht Sri Lanka der Reisefundgrube, von Geschäftsführer Kurt Amslinger

04.05.2011. Frankfurt - Colombo mit Air Lanka, Airbus 330, in ca. 10 Stunden.

05.05.2011. Colombo - Negombo, dort Strandspaziergang. Die See ist in der Regenzeit in Negombo sehr bewegt, so dass man im Meer nicht schwimmen kann. Mittagessen im Jetwing Beach. Abends Buffet im Jetwing Sea. Negombo ist eine Stadt an der Westküste Sri Lankas etwa 40 km nördlich der Hauptstadt Colombo.

06.05.2011. Negombo - Dambulla. Nach einem frühen Frühstück (06:00) machten wir uns auf den Weg zum Elefantenwaisenhaus in Pinnawela, wo wir die Gelegenheit hatten, den Elefanten bei der Fütterung oder beim ausgedehnten Bad im Fluss zuzusehen. Fahrt nach Dambulla in der Zentralprovinz in Sri Lanka, 148 km nord-östlich von Colombo und 72 km nördlich von Kandy, berühmt für seine buddhistischen Höhlentempel. Wir besichtigten die beeindruckenden Tempel mit vielen Fresken und einer großen Anzahl von Buddha-Statuen. Neben den Tempeln ist Dambulla bekannt für das größte Rosenquarz-Vorkommen in Südasien. Anschließend fuhren wir dann zum nächsten Hotel, dem Chaaya Village Habarana****, am Ufer des Habarana-Sees.

07.05.2011. Dambulla - Sigiriya - Kandy. Aufstieg auf den Sigiriya Felsen, UNESCO Weltkulturerbe, der auch "Löwen-Felsen" genannt wird, da sich auf dem Plateau an der nördlichen Schmalseite des Felsens die Überreste eines Löwentors befinden. Von dem riesigen Löwenkopf, durch dessen Maul früher der letzte, steilste Teil des Aufstiegs begann, sind nur die zwei mächtigen Tatzen übrig. Als wir den 200 m hohen Felsen über eine eiserne Wendeltreppe erreichten, gelangten wir zu den 1.500 Jahre alten Fresken der Wolkenmädchen, die unter einem Felsüberhang geschützt verborgen sind. Insgesamt sind es 17 Frauen, die mit dem Unterleib in einer Wolkendecke stecken und deren meist barbusiger Oberkörper herausschaut.

Die Fahrt ging weiter nach Kandy, in ca. 500 m Höhe beim Mahaweli-Fluss gelegen. Kandy war die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches, das sich gegen zahlreiche Eroberungsversuche der Kolonialmächte behaupten konnte, bis es 1815 von den Briten erobert wurde. 1988 wurde der Tempelbereich der Stadt von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Bei einem Stadtrundgang durch Kandy, welches heute als Zentrum des Buddhismus, der Kunst und der Kultur bekannt ist, besuchten wir unter anderem das bekannteste Relikt in Sri Lanka, die Dagoba / Stupa, den Tempel des Zahns, in dem der linke obere Eckzahn Gautama Buddhas als heiligste Reliquie aufbewahrt ist.

08.05.2011. Kandy - Nuwara Eliya. Dieser Tag führte uns über serpentinenreiche Straßen vorbei an Wasserfallen und Teeplantagen in die englisch geprägte Stadt Nuwara Eliya ("Stadt des Lichts"), auch bekannt als das "kleine England Sri Lankas". Der Ort wurde im 19. Jahrhundert von Samuel Baker als Erholungsort für die britischen Kolonialbeamten gegründet. Umgeben von Bergen und Wasserfällen ist es der kühlste Ort der Insel. Unterwegs besichtigten wir eine Teeplantage und eine traditionellen Teefabrik. 70% des Teeanbaus sind staatlich, der damit sehr wichtiger Faktor für das Einkommen Sri Lankas ist.

09.05.2011 Nuwara Eliya - Kitulgala - Galle. Schon früh am Morgen um 06:00 Uhr fuhren wir zum Dorf Kitulgala, in dessen Nähe Filmausschnitte für die "Brücke am Kwai" gedreht wurden. Hier erwartete uns der nächste Programmpunkt, die Rafting-Tour. Wir genossen vom Fluss aus die gute Aussicht auf die wunderschönen Gesteinsformationen am Ufer.

Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Galle, die wohl historisch interessanteste Stadt Sri Lankas. Die im Südwesten der Insel gelegene Stadt Galle war bis zum Bau des Hafens von Colombo Ende des 19. Jahrhunderts die wichtigste Hafenstadt Sri Lankas. Heute wird der Naturhafen hauptsächlich von Seglern genutzt. Galle ist zur Zeit im Umbruch. Die Schäden des Tsunamis sind teilweise noch zu erkennen. Es wird aber gebaut, die Straßen werden breiter gemacht und eine Promenade soll kommen.

10.05.2011 Galle - Colombo. Fazit der Reise: Sri Lanka ist landschaftlich ein sehr reizvolles Land. Die Leute sind alle sehr weltoffen und freundlich. Armut haben wir fast nicht gesehen. Das Land ist nach dem Krieg voll im Aufbruch. Die Europäer haben teilweise sehr gepflegte Landschaften hinterlassen. Eine Rundreise in Sri Lanka ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die Insel auch kulturhistorisch sehr viel zu bieten hat. Die starke Brandung macht das offene Baden im Meer in der Regenzeit oft unmöglich. Die Hotelanlagen kompensieren dies aber mit schönen Poolanlagen und SPA-Abteilungen, wo sehr oft Ayuverda-Kuren möglich sind. Besonders zu empfehlen ist eine Sri Lankarundreise mit anschließenden Badeaufenthalt auf den nahegelegenen Malediven.